SRG halbiert, Sport verliert
Sport lebt von Sichtbarkeit. Wenn Wettkämpfe und Spiele nicht mehr im frei empfangbaren Fernsehen stattfinden, verlieren sie ihr Publikum – und damit ihren Wert. Sponsoren investieren, weil ihre Marken gesehen werden. Fällt diese Sichtbarkeit weg, sinkt das Interesse – und die Mittel für Vereine und Verbände schwinden.
«Fällt die Sichtbarkeit im TV, Radio und Web weg, sinkt das Interesse
– und die Mittel für Vereine und Verbände schwinden.»
Das ist ein gefährlicher Dominoeffekt: Weniger Sichtbarkeit führt zu weniger Sponsoren, weniger Nachwuchs und letztlich weniger Sport. Die Halbierungsinitiative schwächt damit die finanzielle und emotionale Basis des Schweizer Sports – von der Spitze bis zum Nachwuchs.
«Die Halbierungsinitiative schwächt die finanzielle Basis des
Schweizer Sports – von der Spitze bis zum Nachwuchs.»
Ohne SRG verliert der Sport seine Bühne
Die SRG überträgt durchschnittlich rund 9’000 Stunden Live-Sport pro Jahr – rund 30 verschiedene Sportarten finden regelmässig live im Fernsehen, in Livestreams und im Radio statt. Mehr als die Hälfte dieser Sendezeit entfällt auf Sportarten ausserhalb des medialen Rampenlichts, darunter Sportklettern der Skitourenrennen. Das ist europaweit einzigartig. Mit halbiertem Budget wäre das nicht mehr möglich. Auch für den SAC wichtige Formate wie «SAC Hüttengeschichten» oder «SAC Expeditionsteam» würden vom Bildschirm verschwinden.
Ohne Übertragung keine Fans und Sichtbarkeit und damit keine Sponsoren
Mit halbiertem Budget wäre eine TV-Übertragung von Sportevents oder die Produktion von Serien wie «Hüttengeschichten» und «Expeditionsteam» nicht mehr möglich. Werbung und Sponsoring decken im Schnitt nur 10 bis 20 Prozent der Produktionskosten. Für private Sender ist eine Übertragung nicht rentabel. Die Folge: Viele Sportarten oder Formate würden gar nicht mehr produziert, übertragen oder ins Pay-TV, also zahlungspflichtige Sender, abwandern – ein Verlust für Fans, Vereine und Athletinnen gleichermassen.
